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16. Okt. 2008. In einer Krise ist Haltung gefragt. Um nicht selbst durch die konstant negative Nachrichtenlage gelähmt und ausgebremst zu werden, gilt es, sich auf die Chancen in der aktuellen Situation zu konzentrieren. Derer gibt es Gottlob genügend. Es ist allerdings an den Marktteilnehmern, bewusst eine aktive gestaltende Haltung einzunehmen.
Mit selbstbewussten Werbestrategien gegen den Markttrend können Unternehmen auch in konjunkturschwachen Phasen Marktanteile gewinnen und ihren Wert nachhaltig steigern. Umgekehrt besteht bei prozyklischem Verhalten die Gefahr, von Angreifern überholt zu werden und am Markt wie an der Börse in einen "doppelten Teufelskreis" zu geraten. Das fand man schon vor sechs Jahren bei der Nachbearbeitung der großen Dotcom-Krise heraus und verarbeitete es u.a. in der Studie "Gegen den Strom", die The Boston Consulting Group in Kooperation mit den Werbevermarktern Gruner + Jahr Fachbereich Anzeigen und IP Deutschland veröffentlicht hat. Die umfassend angelegte Studie zeigt, dass gerade in Krisenzeiten ein positiver Zusammenhang besteht zwischen der Investition in Werbung, der Gewinnung von Marktanteilen und der Steigerung des Unternehmenswertes. Neben prominenten Einzelbeispielen aus dem Jahr 2001 - darunter Allianz, Wella, H&M, BMW - belegt dies auch eine breite Untersuchung deutscher Krisenjahre seit 1990 in unterschiedlichen Branchen. In zehn von elf betrachteten Branchen ließ sich ein signifikanter Zusammenhang ermitteln.
Krisenzeiten die die aktuelle bieten Unternehmen somit auch Chancen für kontinuierliches Wachstum. Als besonders geeignet erweist sich dabei das Vertrauen auf eine antizyklische Werbe- und Marketingstrategie. Marktführer stärken so ihre Position, Angreifer erobern neues Terrain. Beide profitieren zudem von der Passivität der Wettbewerber. Diese verschafft ihnen direkte Effizienzvorteile, da bereits bei konstantem Werbeeinsatz die eigene Kampagne mehr Gehör im Markt findet.
Zugegeben, zu einer antizyklischen Erhöhung des Budgets fehlen gerade kleinen oder mittleren Unternehmen vielfach die Mittel. Eine allzu arglose Kürzung der eigenen Marketingaktivitäten in der Rezession birgt indes die Gefahr, Marken- und Unternehmenswert dauerhaft zu beschädigen. Mit der heutigen Vielfalt bei Kommunikations- und Marketinginstrumenten ist das kleinere Unternehmen daher gut beraten, die eigene Neukundenakquise und Marktkommunikation anders zu organisieren und auf messbare, taktische Instrumente zurückzugreifen. Wer gerade in Krisenzeiten auf hohe Sichtbarkeit setzt - möglich auch ohne große Budgets zu haben - wird auch im Markt als erfolgreiche und damit sichere Wahl wahrgenommen.
Welche Instrumente eignen sich für Sie gerade jetzt am besten? Wie realisieren Sie das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis im Rahmen Ihrer Möglichkeiten? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, in einem unverbindlichen Informationsgespräch zeigen wir Ihnen gerne einige Möglichkeiten auf und berichten Ihnen von unseren Erfahrungen.
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