| Wolfram’s semantische Suchmaschine – der „Google Killer“? |
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Während Microsoft gleich an mehreren Fronten kämpft, nämlich dem möglichen Kauf der zweitgrößten Suchmaschine Yahoo, der hauseigenen Suchmaschine MSN/Live Search und einer weiteren demnächst launchenden Suchmaschine mit dem Namen Kumo, werkelt derzeit ein weiterer Anbieter an einer neuen Geheimwaffe, die Google das fürchten lehren soll. Und zwar arbeitet niemand geringerer als Stephen Wolfram (Wolfram Research Inc.) mit einer 100-Mann starken Truppe an einer Suchmaschine namens WolframAlpha, welche im Mai an den Stark gehen soll.
Aktuell kann die Website von WolframAlpha zwar besucht, aber leider noch nicht getestet werden. Interessierte müssen noch bis zum Mai warten. Momentan steht die Wolfram-Suchmaschine nur ausgewählten Testern zur Verfügung wie z.B. dem CEO von Radar Networks Nova Spivack. Er behaupt in einem Artikel über WolframAlpha: "In fact it may be as important for the Web (and the world) as Google, but for a different purpose". Zur Suche nach einem Blog oder dem Kauf eines neuen Autos wird man die Suchmaschine vermutlich nicht nutzen. Viel mehr soll sie Nutzern Fakten zu einem ganz speziellen Thema liefern. Als Beispiele nennt er in seinem Artikel beispielsweise folgende Fragen: "Wo genau liegt Timbuktu?", "Wie lautet die 307. Stelle von Pi?", "Wo befindet sich gerade die ISS?" oder "Wie viele Protonen befinden sich in einem hydrogenen Atom?". Spannend dürfte hier also auch die Möglichkeit hinsichtlich einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung werden.
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17. April 09. Endlich wird es spannend: für die unbetrittene Nummer 1 unter den Suchmaschinen - Google - gibt es allmählich interessanten Mitbewerb. Neben den üblichen Verdächtigen arbeitet nun auch Stephen Wolfram mit hundert Entwicklern am "Google-Killer".