| Studie über Suchmaschinenoptimierung |
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Aufgrund der neuen Herausforderungen und der Dynamik im Online-Geschäft platzieren sich immer mehr Agenturen auf dem Markt, die behaupten, die Vorteile dieses Zielmarktes optimal nutzen zu können. Die Realität sieht aber leider anders aus. In einer kürzlich veröffentlichten empirischen Studie der Internetagentur SUMANAUTEN GmbH wurde die Suchmaschinenoptimierung aus Perspektive deutscher Unternehmen analysiert. Zu diesem Zweck wurden 1.128 Führungskräfte aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen mithilfe von computergestützten Telefoninterviews befragt. Die Erhebung zeigt deutlich, in welchem Maße Unternehmen SEO in ihren Unternehmensalltag integrieren und wie zukunftsfähige Entwicklungen aussehen. Hintergrund und Ziel war es aber auch, den Erfolg der bereits eingesetzten SEO-Strategien innerhalb der deutschen Wirtschaft abzubilden.
Generell belegt die Untersuchung die steigende Bedeutung und positive Entwicklung des SEO-Marktes. Mittlerweile setzen 33 Prozent der drei befragten Unternehmensgruppen aktiv Suchmaschinenoptimierung ein. Im Vergleich dazu waren es noch im Januar 2008 in einer vom BVDW durchgeführten Umfrage 19,5 Prozent. Eine Differenzierung nach Unternehmensgröße bietet zusätzlichen Aufschluss. Demnach arbeiten erst 32 Prozent der mittleren und 26 Prozent der kleinen Unternehmen auf eine Topplatzierung bei den Suchmaschinen hin, bei den großen Unternehmen setzen sich bereits 93 Prozent intensiv mit dieser Materie auseinander. Das Ergebnis zeigt deutlich, worin der Zusammenhang zwischen größeren Ressourcen - finanzieller wie personeller Art - und dem langfristigen Erfolg von SEO-Maßnahmen besteht. Einen Vorteil hat, wer sich mit dem Thema SEO intensiver auseinandersetzen und im Vorfeld Anbieter sorgfältig recherchieren kann, andererseits kann speziell durch langfristige Investitionen eine höhere Rentabilität bei wachsender Laufzeit erreicht werden.
Überraschend ist dennoch, dass ein Grossteil der mittelständischen Unternehmen ungeachtet der viel versprechenden und inzwischen nicht mehr zu leugnenden Erfolgsaussichten bislang dem Thema Suchmaschinenoptimierung skeptisch gegenüber steht. Warum? Zu viele Maßnahmen blieben in der Vergangenheit wirkungslos und wurden intern als Fehlinvestition abgestempelt. Überspitzt formuliert: In der Praxis haben viele Unternehmen aufgrund unzähliger dubioser Anbieter bisher noch nicht die Erfahrung gemacht, welche Ergebnisse professionelle Suchmaschinenoptimierung generieren kann.
Schlechte Erfahrungen führen lt. Studie dazu, dass weniger Geld in SEO-Maßnahmen investiert wird. Überwiegend werden monatlich weniger als 1000 Euro ausgeben. Und auch der Blick in die Zukunft zeigt, dass viele Unternehmen noch zurückhaltend sind, wenn es um Investitionen im SEO-Bereich geht: 53 Prozent der Befragten planen, im kommenden Jahr ihr Budget hierfür nicht zu erhöhen. Immerhin 36 Prozent werden ihre Ausgaben für die Suchmaschinenoptimierung aber aufstocken. Fazit dieser nicht ganz positiven Entwicklung: Mehr Transparenz und erfolgsorientierte Abrechungssysteme müssen zukünftig Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sein.
Quelle: Sumanauten |




8. Okt. 2009. Wenig Transparenz und falsche Abrechnungssysteme innerhalb der SEO-Branche: Eine kürzlich erschienen Studie zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) deckt auf: nicht überall wo Suchmaschinenoptimierung drauf steht, ist auch ein besseres Google-Ranking drin.